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Katastrophenschutz


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Katastrophenschutz
in Niederösterreich

Warum Digitalfunk in Niederösterreich?

Hilfskräfte bei der Sicherung eines Dammes
Marchhochwasser im April 2006 - Zusammenarbeit vieler Hilfskräfte erfordert eine funktionierende Kommunikation (Foto: MilKdo NÖ)

Nur eine funktionierende Kommunikation in Krisenfällen sichert den Einsatzerfolg

Hochwasser, Großbrände, Verkehrsunfälle, aber auch medizinische Notfälle stellen Betroffene und HelferInnen vor große Herausforderungen. Die Basis für eine erfolgreiche Bewältigung derartiger Extremsituationen ist eine durchgängige, funktionierende Kommunikation zwischen den Einsatz- bzw. Hilfskräften und den Behörden.

Das Land Niederösterreich errichtete daher in Kooperation mit dem Bundesministerium für Inneres ein modernes, dem Stand der Technik entsprechendes digitales Funknetz für Niederösterreich, das seit 2008 bezirksweise in Betrieb genommen wurde und ab Mitte 2009 landesweit allen Einsatzorganisationen kostenlos für die nächsten 25 Jahre zur Verfügung gestellt wurde.

Mit der Umsetzung dieses Projektes wird erstmals in Niederösterreich eine einheitliche und krisensichere Kommunikation zwischen Behörden und Einsatzorganisationen bei Katastrophen- und Großschadensereignissen, aber auch im täglichen Einsatz möglich sein. Die bestehenden und teilweise 25 bis 30 Jahre alten analogen Netze der Polizei, der Rettungsdienste und der Feuerwehr werden durch dieses Funknetz über kurz oder lang abgelöst. Zudem wird so auch die Kommunikation über Landesgrenzen hinweg ermöglicht.

Die Erfahrungen aus Tirol und Wien, wo bereits seit Anfang des Jahres 2006 gefunkt wird, zeigten die Vorteile dieses neuen Netzes bereits deutlich auf.

Auch in Niederösterreich konnten im Zuge der EU Präsidentschaft und während des Papstbesuches bereits Standorte für die Polizei erfolgreich in Betrieb genommen werden. Gerade die Abhörsicherheit des neuen Funknetzes ist hier eine Grundvoraussetzung für die sichere Abwicklung derartiger Einsätze. Mit den aktuell verwendeten analogen Netzen ist dies nicht gewährleistet. 

„Wir erwarten uns von dem neuen System eine noch bessere Zusammenarbeit der Behörden und Organisationen bei der Bewältigung von Gefahrensituationen, von der auch jeder einzelne Bürger profitieren wird", meinte der zu Projektbeginn für Katastrophenschutz zuständige Landesrat Dipl. Ing. Josef Plank.

„Ein uneinheitliches Kommunikationssystem ist bei einer Katastrophe ein Sicherheitsrisiko. Dieses zukunftsweisende Digitalfunknetz in Niederösterreich hilft in Extremfällen Leben zu retten", ergänzt der für Finanzen zuständige Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.


Land kauft über 2000 Funkgeräte für die Freiwilligen Katastrophenschützer Niederösterreichs

Damit die freiwilligen Einsatzkräfte so rasch wie möglich die Vorzüge dieses neuen Funknetzes nutzen können, unterstützte das Land Niederösterreich und die Gemeinden den Umstieg auf die neuen Funkgeräte mit über 2 Millionen Euro. Mehr als 2.000 Funkgeräte wurden als Erstausstattung für jede Feuerwehr, das Rotes Kreuz, den Samariter Bund, die Bergrettung, die Wasserrettung, die Höhlenrettung und die NÖ Rettungshundeorganisationen zur Verfügung gestellt, betonten dazu die Landesräte Dipl.Ing. Josef Plank und Mag. Wolfgang Sobotka am 27. Februar 2008 im Rahmen der feierlichen Übergabe.


27. Feb. 08: Landesrat Dipl. Ing. Josef Plank und Mag. Wolfgang Sobotka übergeben die ersten Funkgeräte an die "Chefs" der NÖ Einsatzorganisationen
27.Feb. 08: Landesrat Dipl. Ing. Josef Plank und Mag. Wolfgang Sobotka übergeben die ersten Funkgeräte an die "Chefs" der NÖ Einsatzorganisationen (Foto Abt. IVW4)



WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
Ihre Kontaktstelle des Landes für Digitalfunk BOS Austria - Teilprojekt NÖ

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz


E-Mail: post.digitalfunk@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-13352, Fax: 02742/9005-13520

3430 Tulln, Langenlebarner Strasse 106

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Letzte Änderung dieser Seite: 12.01.2011